2017-11-15-Headlne-Ludwigskirche

Herzlich Willkommen

Selbsthilfegruppe Syrinx SaarlandVon vielen Ärzten als Zufallsbefund, Hydromyelie oder Zyste bagatellisiert, stehen viele Betroffene mit ihrer Syringomyelie und den dazugehörenden Symptomen ganz alleine da. Dies veranlasste uns im Januar 2006 die Selbsthilfegruppe Syrinx-Saarland zu gründen. Wir sind eine Selbsthilfegruppe für Syringomyelie und verwandte Krankheitsbilder wie z.B. die Chiari-Malformation. In unseren Reihen können die Patienten von den Erfahrungen der anderen profitieren, ihre eigenen Erfahrungen und Ideen einbringen und einfach unter Menschen sein, die wissen was man hat und wofür man sich nicht mehr erklären muss. Ebenso wichtig ist uns die Einbeziehung der Angehörigen. Auch die Kinder spielen eine große Rolle zum einen als Betroffene, zum anderen als Kinder oder Geschwister von Betroffenen. Unsere Gruppe trifft sich monatlich.

Seit unserer Gruppengründung konnten wir Kontakt mit weiteren Selbsthilfegruppen aus dem In- und Ausland aufbauen mit denen wir seither im regen Austausch stehen. In unserer Arbeit werden wir von einem Beirat international anerkannter Mediziner unterstützt. Wir veranstalten gemeinsame Kongresse für Patienten und Ärzte mit international renommierten Referenten und organisieren mehrtägige Seminare.

Wir investieren viel Zeit in die Öffentlichkeitsarbeit, wodurch unsere Arbeit auch in der Fachwelt wahrgenommen und anerkannt wird. Heute finden Patienten nicht nur über das Internet zu uns, sondern werden auch von Ihren Ärzten, Therapeuten und Krankenkassen auf uns aufmerksam gemacht. Trotz der Seltenheit der Erkrankung können wir regelmäßig neue Patienten in unseren Reihen begrüßen.

Ganz nach saarländischer Tradition kommt neben unserem Aktionismus auch das Feiern bei uns nicht zu kurz. Einen Rückblick über unsere Arbeit finden Sie in unserer Rubrik "Chronologie". 

Wir laden Sie ein, zu unseren Gruppentreffen zu kommen oder Kontakt per Mail, Brief oder Telefon mit uns aufzunehmen. Wir freuen uns, auch Sie persönlich kennen zu lernen. 

Die Herausforderung der Mediziner ist es die Syrinx zu verstehen, die der Patienten diese zu ertragen. Nur Austausch bringt Klarheit!

Aktuelles

29.02.2020 Konferenz für seltene Erkrankungen

Vernetzung im Rhein-Main-Gebiet und darüber hinaus
Seltene Erkrankungen – gar nicht so selten!

10:00-15:30 Uhr HS 22-1

 

Wir möchten uns an dieser Stelle nochmal bei Herrn Prof. Dr. TOF Wagner für die Einladung bedanken, welche Dani & Alwin Naumann und ich sehr gerne angenommen haben. Die Vorträge waren informativ und der angebotene Rahmen zur Vernetzung sehr hilfreich. So konnten wir interessante neue Kontakte knüpfen, engagierte Aktivisten verschiedenster Selbsthilfegruppen kennen lernen und auch im persönlichen Gespräch Fragen an die Referenten stellen, was wir sehr hilfreich fanden. Auch das Brainstorming aller Teilnahmen am Ende der Veranstaltung war sicher hilfreich und ich freue mich schon darauf, was davon schlussendlich und in welcher Form umgesetzt werden kann. Für die Syringomyelie Diagnose habe ich zum Glück unendlich engagierte Ärzte für unseren Beirat gewinnen können, welche mich auch in meiner Selbsthilfearbeit überaus engagiert und auch auf Augenhöhe unterstützen. Ich fand den ersten Kontakt zu einem spezialisierten Arzt, in unserem Fall war das Prof. Dr. Uwe Max Mauer / Direktor der Neurochirurgie BWK Ulm nicht über den damaligen Kinderarzt oder irgendwelche Kliniken oder Netzwerke, sondern über die damaligen Selbsthilfegruppen. Durch ihre Arbeit konnten sie Kontakte zu Spezialisten aufbauen. Durch unser eigenes Engagement konnten wir den Kreis unseres Beirats weiter ausbauen. Es ist eine gute Sache, dass heute die Selbsthilfegruppen gehört und auch zu solchen Veranstaltungen eingeladen werden. Durch den Erfahrungsschatz der Selbsthilfegruppen und das Vernetzen der Daten finden heute Patienten viel schneller zu kompetenten Medizinern, was der Krankheitsverarbeitung mit Sicherheit zu Gute kommt. Neben der Syringomyelie wurde in unserer Familie noch eine überaus seltene Stoffwechselerkrankung festgestellt. Auf der Suche nach Antworten in In- und Ausland war ich auf mich alleine gestellt. Bis heute sind die Kontakte in Deutschland noch ziemlich überschaubar. Das Gespräch mit Herrn Dr. Boris Gebhardt – MVZ Gelnhausen war für mich interessant. Es freut mich natürlich während dieser Veranstaltung auch einen Kinderarzt kennen zulernen, der sich mit seltenen Stoffwechselerkrankungen beschäftigt und entsprechend nach Antworten sucht. Auf diesem Gebiet gibt es mit Sicherheit auch noch einiges zu erforschen.  

 

Treffen mit Dr. med. Andreas Gottschalk / Frankfurt am MainNach der Veranstaltung bot es sich an, wenn wir schon mal in Frankfurt waren, uns mit Dr. Gottschalk aus unserem Beirat zu treffen. Es hat uns sehr gefreut, dass Dr. Gottschalk uns auch dieses mal wieder seine Zeit geschenkt hat. Es war ein bereichernder, informativer und geselliger Ausklang dieses Tages. So konnten wir best gelaunt und mit vielen neuen Eindrücken unsere Heimreise antreten.

Beim nächsten Gruppentreffen gibt es somit wieder einiges neues zu erzählen.

Bis dahin alles Liebe Anja

Foto: Syrinx-Saarland